Fujara

Als Königin unter den Obertonflöten haben sie eine Größe von bis zu 2 Metern und werden stehend gespielt, sie haben ihre Wurzeln in den 3 - Loch Bassflöten aus mittelalterlicher Zeit und wurden in der Hirtenkultur der Slowakei weiterentwickelt.
Ihr weites Klangspektrum von tiefen Basstönen bis zu den hohen Obertönen, die Klangtrauben ineinander brechender Obertöne berühren den Zuhörer tief und faszinieren.
Die Fujaras sind mit 3 Grifflöchern in einer Dur-Stimmung (ionisch), selten aber auch (phrygisch) gestimmt, sie machen sich die Obertonleiter zu nutze und werden wie die kleinen Obertonflöten durch überblasen in die harmonischen gespielt.

In der Slowakei wurde der junge Fujara Spieler auf die Wiesen geschickt um hörend zu lernen. Lausche was dir die Natur erzählt, lausche der Fujara wie sie zu dir spricht.
Durch überblasen mit verschiedenen Anblasdruck erschließt sich die Tonleiter ganz einfach intuitiv. Die Naturtonleiter und die facettenreichen Klänge der einzelnen Töne lassen das Lernen zu einem freudigen Klangerlebnis das zur Improvisation ermutigt.
weiter Spieltechniken finden sie hier: ( siehe: Spiel Fujara )

Optional gibt es die Fujara auch in einer teilbaren Version, dadurch einfacher zu transportieren.

zwei Fujara in Tonlage G, links die zerlegbare Reisevariante
Länge ca 1800mm

zwei Fujara in Tonlage A, rechts die zerlegbare Reisevariante
Länge ca 1600mm

zwei Fujara in Tonlage C, rechts die zerlegbare Reisevariante
Länge ca 1280mm

Die kleineren Versionen werden auch Fujarka (kleine Fujara) genannt. Bis Tonlage E kann man sie, je nach Armlänge, ohne ein extra Luftkanal-Rohr bauen. Alle tieferen Tonlagen brauchen den Luftkanal, da die Armlänge sonst nicht ausreicht um die Grifflöcher zu erreichen.
Hier zwei Fujara in Tonlage E mit verschiedenem Innendurchmesser
Länge ca 980mm

Fujara in Tonlage A Länge 1600mm
gespielt in der Cueva de Hundidero, mit Maxence des Oiseaux

Fujara in Tonlage F# Länge 1950mm
gespielt in der Kathedrale von Maguellone nähe Montpellier

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