Material

Das Hauptmaterial ist der Holunder, alte Heilpflanze und der Baum der Frau Holle.
Ich suche ihn nach Mond in den frühen Wintermonaten in unseren heimischen Wäldern.
Sein Holz wird, zur rechten Zeit geschnitten und gut gelagert, fast so hart wie Buchsbaum. Ich lasse es mehrere Jahre ablagern bevor ich es bearbeite.
Sein weiches Mark hilft mir den Bohrer zu zentrieren.
Wer an Texten zur Mythologie um den Holunder interessiert ist kann sich gerne bei mir melden.

Wacholder dient mir als Blockmaterial, ähnlich wie das Zedernholz ist der Wacholder recht unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Ich schneide nur Totholz das teils schon viele Jahre trocken stand. Den Juniperus Oxycedrus finde ich in Südfrankreich. Der harte Kern duftet sehr. Es ist unser heimischer PaloSanto.
Er ist aufwendig zu bearbeiten da er sehr hart ist und gerne ausreißt beim Schnitzen.

Das einfachere Blockmaterial ist der Hasel. Gerade und recht weich ist er einfach einzupassen, seit alter auch als Blockmaterial für einfache Flöten genutzt. Ich habe eine Technik entwickelt wie auch er einen guten Klang bringt und beständig bleibt.

Für meine Flöten nutze ich ein Bad aus reinen Leinöl und ein wenig Senföl. Die Flöten trocknen und werden immer wieder nachpoliert. Zu ihrem Schutz bekommen sie eine Oberfläche auf Basis von Naturharzen und/oder Schellack.

bild
öle
harze
usw

Wenn ein dunklerer Farbton gewünscht wird benutze ich meine selbst hergestellte Beize aus ausgekochten Walnussschalen. Das tiefe braun feuert die Maserung des Holunders wunderschön an. Drachenblutharz oder Alkannawurzel nutze ich für rötliche Farbtöne.
Die individuellen Formen des Holunders, seine kleinen Astknorzel lassen mich immer wieder gerne Steine und Muschel einsetzen. An der spanischen Atlantikküste finde ich die kleinen Spiralmuscheln. Über die Jahre habe ich mir einen kleinen feinen Vorrat an Halbedelsteinen und Edelsteinen ertauscht.
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